Die Dennerle hab' ich auch. Liegt im Schrank und bei Bedarf wird sie in der Badewanne angeschlossen - geht mit entsprechendem Adapter sicher an jedem Wasserhahn.
Die Dennerle hab' ich auch. Liegt im Schrank und bei Bedarf wird sie in der Badewanne angeschlossen - geht mit entsprechendem Adapter sicher an jedem Wasserhahn.
Freundliche Grüße
Waldi
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Ja, ich denke die Dennerle wird es bei mir auch. Hab gerade ein bißchen gesurft zu dem Thema. Das Spülventil überzeugt.
Die 30-Euro Büchse (neu!) in der Bucht scheint ein Chinaklon der Osmotech zu sein. Die haben viele verschiedene Anbieter identisch drin. Muß jeder selbst wissen. China ist heute nicht mehr automatisch Schrott.
Badewanne war auch mein erster Gedanke. Mal sehen, was die Admiralität dazu sagt.
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Oh, Du braust erst die Genehmigung.
Ein gutes Argument ist sicherlich, dass sie nur zeitweise in der Badewanne liegen muss, danach kann sie wieder ordnungsgemäß verstaut werden und dass es unumgänglich ist, wenn Du Dein Hobby weiter ausbauen willst und auch sie sich evtl. bald die eine oder andere Phalaenopsis Naturform gönnen möchte.
Viel Erfolg!
Freundliche Grüße
Waldi
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So, da ist sie. Da tropft gerade das erste selbstgemachte Osmosewasser in die Flasche, nach 2 1/4 Stunden Membranreinigung/Konditionierung.
Der Leitwert des Produktes liegt um die 20 µS/cm, ein erfreuliches Resultat. Die Plörre aus dem Abwasserschlauch hat so um die 950 µS/cm. Funktioniert also, das Gerätchen.
Auf dem Bild ist der Testlauf unter der Spüle zu sehen, angeklemmt an den bei uns unbenutzen Hahn für einen Geschirrspüler. Da zapfe ich bei Bedarf auch das Kühlwasser für die größeren Ionenlaser. Ich muß mir für die Umkehrosmose erst einen Gewindeadapter für die Badewanne besorgen, der Anschluß am Hahn dort hat 1/2 Zoll.
Erfreulich ist, daß die Dennerle 190 klein genug ist, um in einen 5-Liter-Eimer als Ständer zu passen. Als Behälter für Tropfwasser ist er aber nicht nötig, da tropft nichts.
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Hallöchen, ich hab mal eine Wasserfrage, bzw. ob mir jemand sagen kann, was genau die Wasseranalyse meines Wohnortes für meine Orchideen bedeutet.
Ich habe mir die Wasseranalyse mal gegoogelt und angesehen, allerdings sagt mir das meiste nicht allzu viel (nicht allzu viel Interesse am Chemieunterricht ). "Gib mir lieber eine Sprache oder einen Aufsatz, und ich habe Freude damit"
Es wird gesagt, wir haben kalkhaltiges Wasser hier, was die ständigen Rückstände an meinem Wasserkocher nur bestätigen. Ich lasse daher das Leitungswasser durch die Brita, bevor ich die Orchideen damit tauche. Aber letztendlich habe ich nie genau hingesehen, was genau im Wasser drinnen ist und wie viel. Vom Kalk mal abgesehen, würde mich interessieren, wie gut oder schlecht das Leitungswasser für meine Orchideen ist.
Könnte da bitte jemand einen Blick darauf werfen, der weiß, was das alles bedeutet?
Also Fur deine orchideen solltest das auf jeden fall so nicht nehmen entweder nimmst du Regenwasser, wenn dieses nicht möglich ist solltest du das mischen mit destilliertem Wasser oder aber du enthärtest das Wasser
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Also du hast echt hartes Wasser eine dH von 24 ist schon echt nicht schlecht ;-) ja sonst ist alles normal, die Grenzwerte stehen in der Mitte in der Tabelle. Ein Leitwert von fast 1000 µS/cm ist zum Gießen natürlich nichts, klar.
Auf die Dauer würde ich dir entweder dest. Wasser oder eine OUA ans Herz legen, die Britafilter sind nicht sehr effizient und auch nicht so gut für die Orchis, falls der Ionentauscher Na+ Ionen ans Wasser abgibt mögen die das nicht so gerne.
Falls du Detailfragen hast, schreib mir ne PN oder stell sie ruhig hier zur Diskussion, wie du magst
Besten Gruß,
Julia
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Danke fürs Analysieren der Werte, Julia und Orchinator.
Mit Brita - alles recht und schön - bin ich eh bissel lax, wenn es zum regelmäßigen Austausch der Filterkartusche kommt. Also bleibt mir als schnellste Lösung erstmal destilliertes Wasser. Ich meine allerdings, eine Osmose-Umkehranlage im Keller gesehen zu haben (Mehrfamilienhaus), werde aber nochmal den Nachbarn fragen, was genau installiert ist. Dann wären die Wasserwerte direkt aus dem Wasserhahn ja nicht so schlecht wie im Bericht der Stadtwerke.
Allein um die fast 1000 µS/cm herunterzubringen, würde eine 50:50 Mischung aus Leitungswasser und dest. Wasser erstmal reichen? Wahrscheinlich eher nicht, wenn ich auch noch Dünger hinzugebe. Mir schwant, dass ich mir ein Leitmessgerät zulegen sollte.
Ich denke eher da wirst du mehr destiliertes Wasser benötigen. Du könntest ja spaßes halber dir mal teststreifen zulegen um die Härte zu prüfen, ob eine Enthärtungsanlage vorhanden ist. Dann könntest du auch gleich mehrere Prüfungen machen um zu sehen wann diese am efektivsten arbeitet.
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Zitat von Ranchugirl im Beitrag #158
Danke fürs Analysieren der Werte, Julia und Orchinator.
Mit Brita - alles recht und schön - bin ich eh bissel lax, wenn es zum regelmäßigen Austausch der Filterkartusche kommt. Also bleibt mir als schnellste Lösung erstmal destilliertes Wasser. Ich meine allerdings, eine Osmose-Umkehranlage im Keller gesehen zu haben (Mehrfamilienhaus), werde aber nochmal den Nachbarn fragen, was genau installiert ist. Dann wären die Wasserwerte direkt aus dem Wasserhahn ja nicht so schlecht wie im Bericht der Stadtwerke.
Allein um die fast 1000 µS/cm herunterzubringen, würde eine 50:50 Mischung aus Leitungswasser und dest. Wasser erstmal reichen? Wahrscheinlich eher nicht, wenn ich auch noch Dünger hinzugebe. Mir schwant, dass ich mir ein Leitmessgerät zulegen sollte.
Besten Gruß,
Julia
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Danke dir, Julia!
Ich habe mir gerade die Artikel "Düngetabelle" und über Leitwertmessungen durchgelesen. Wieviel verdünnt werden muss, um einen geringeren Leitwert zu erreichen. Plus mein aktuell genutzter Dünger von Röllke ist auch in der Tabelle aufgelistet. Das hilft beim Dosieren. Ich schaue mich auf jeden Fall nach einem solchen Messgerät um, das sollte das ganze erleichtern. Dann merke ich auch, ob im Haus schon etwas installiert ist, das die Zahlen etwas runterfährt.
Aber nicht mehr heute - ich gehe mal ein Zimmer weiter. Schlaft gut und lieben Dank für die Hilfe.
Zitat von Ranchugirl im Beitrag #161
Danke dir, Julia!![]()
Ich habe mir gerade die Artikel "Düngetabelle" und über Leitwertmessungen durchgelesen. Wieviel verdünnt werden muss, um einen geringeren Leitwert zu erreichen. Plus mein aktuell genutzter Dünger von Röllke ist auch in der Tabelle aufgelistet. Das hilft beim Dosieren. Ich schaue mich auf jeden Fall nach einem solchen Messgerät um, das sollte das ganze erleichtern. Dann merke ich auch, ob im Haus schon etwas installiert ist, das die Zahlen etwas runterfährt.
Aber nicht mehr heute - ich gehe mal ein Zimmer weiter. Schlaft gut und lieben Dank für die Hilfe.
Besten Gruß,
Julia
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So eine kleine Umkehrosmoseanlage ist aber wirklich nicht schwer zu betreiben, und da kommt fast destilliertes Wasser raus. Und die Welt kosten die kleinen Anlagen nicht, die gibt es schon ab 35 Euronen. Kannst Du beim Testlauf oben auf dem Bild sehen, die nimmt auch nicht viel Platz weg.
Ich kann nur sagen, meine Kleinen lieben es und wachsen wie blöde, seit ich sie einmal pro Woche damit bade. Die 6 Liter, die ich dafür brauche, sind in etwa einer Stunde gefiltert. Kein allzugroßer Aufwand für mich.
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Hallo, und danke für all die Informationen!
So, habe mir einen Plan zurecht gelegt:
1. Testtreifen anschaffen, um zu sehen, womit ich es genau zu tun habe mit dem Härte Problem (sprich, ob ein Osmosegerät im Haus ist). Nachbar, der Besched wüsste, geht Corona bedingt kaum noch vor die Tür.
2. Messgerät bestellen. Milwaukee gibts bei Röllke gerade im Moment nicht, aber anderswo zum ähnlichen Preis. Röllke hat allerdings die Kalibrierungslösung.
3. Bis dahin habe ich mir ein paar Flaschen destiliertes Wasser zugelegt. Habe als zusätzliche Möglichkeit noch die Option, in dem Ort, in dem im Tierheim ehrenamtlich bin, Wasser nach Hause zu bringen. Dort ist der dH nur 14, im Vergleich zu 24 bei mir.
Sobald das Messgerät da ist, schauen wir weiter. Muss allerdings sagen, dass ich jetzt 10 Jahre hier wohne und noch nie mein Wasser verändert habe. Die Orchis blühen jedes Jahr sehr schön und ausgiebig, nur letztes Jahr haben sich Thripse bei ein paar eingeschlichen. 10 Jahre mit solchem Wasser zu tauchen und zu düngen, da kann ich wohl von Glück sagen, dass sie sich so wacker gehalten haben. Was natürlich Sinn machen würde, wenn tatsächlich im Keller etwas in Richtung OUA wäre. Warten wir es ab.
@Ranchugirl Aber auch das Wasser aus dem Tierheim musst du dann noch mit destiliertem Wasser Strecken. Alles was höher ist wie 8 grad DH ist Gift bis acht 8 Grad DH ist Wasser brauchbar für Orchideen natürlich wäre es besser wenn du unter 8 Grad kommst.
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